Im Bereich der katholischen Theologie werden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Tagungen durchgeführt. Dazu bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Datenbank, die laufend direkt von den Institutionen der Katholischen Theologie ergänzt wird.

Sie haben in dieser Datenbank die Möglichkeit der Volltextsuche.

  


Sensitive Social Data Science in Theology and Religious Studies: Mixed Methods for Transdisciplinarity, Historiography and Ethics
Veranstaltungsdatum:
28. - 30.9.2021

Ort:
online

Veranstalter:
Institut für Theologie RWTH Aachen Axel Siegemund Knut Wormstädt

Veranstaltungslink

Call for papers:
15.06.2021
Kurzdarstellung:

The introduction of digital data into theology and religious studies research raises new methodological and ethical questions concerning the nature of research. These questions take on prominence because the data in question was often provided by individuals or groups who are in certain respects vulnerable. Therefore, the data provided not only qualifies as social data, but deserves to be called ‘sensitive’ social data. This workshop aims to generate academic discussions that acknowledge the sensitivity of digital social data in ways that invite critical reflections. Linked to these reflections, the workshop furthermore wants to investigate the usage of mixed-methodological approaches as one major point of entrance for ‘sensitive’ social data into the study of religion. Some of the questions, which shall be tackled, are:

  • How can the notion of ‘sensitive’ social data be filled in respect to questions raised in theology and religious studies? What notions of ‘sensitiveness’ must be applied, if any at all?

  • What kind of information can we derive from such sets of ‘sensitive’ social data?  How does this affect our perception of what is to be considered a proper research question within the field?

  • In dealing with social data, what methodological and ethical issues must the researcher seek to address? What can theology and religious studies learn from other scientific fields on that matter?

  • In what ways does the broadening of our sample spaces help to overcome the Eurocentric biases in religion related research? What blind spots and/or new problems that might (re-)emerge in this broadening of research?

  • Under what conditions do mixed methods serve to widen our perception? When do they generate a problematic potential for self referentiality or even immunization against criticism?

  • How applicable is historical social data within this picture? If to the contrary, in what ways are the precautions to be undertaken in the analysis of historical ‘sensitive’ social data, if there must be any at all?

To further broaden our perspectives, we are inviting researchers (especially those in pre – or early post-doctoral stages of their careers) to participate and (a) present a paper on a related issue or (b) facilitate a workshop session where we hope to impart some of the skills necessary to deal with religion related sensitive (historical) social data. If you are interested in either (a) or (b) above, please send an abstract of no more than 300 words, with a brief biography, to knut.wormstaedt {at} kt.rwth-aachen(.)de.  Submissions are due by 15th June 2021. Candidates will be notified of the decision of the selection committee by 15th July 2021. The workshop will take place from 28th to 30th September 2021.

Please note that the workshop will be held as an online event due to the unsure further progression of the Covid-19 pandemic.

Referenten:
International Conference "God and Morality"
Veranstaltungsdatum:
6. - 8.10.2021

Ort:
Aix - Frankreich

Veranstalter:
Lehrstuhl für Theologie in Transformationsprozessen der Gegenwart KU Eichstätt-Ingolstadt (Ansprechpartner: Dr. Klaus Viertbauer) in Kooperation mit Faculté des Arts, Lettres, Langues et Sciences humaines Aix-Marseille Université, France (Ansprechpartner: Prof. Dr. Sebastian Hüsch)

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Die Frage nach dem Verhältnis von Gott und Moral reicht sowohl in Philosophie wie Theologie bis zu ihren Anfängen zurück. Denker aller Epochen haben darüber diskutiert, ob und inwieweit sich Moral in einem genuin theistischen Rahmen begründen lässt. Gerade im Lichte der globalisierten Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, in der die christlich-platonische Tradition nicht mehr als identitätsstiftendes Weltbild angesehen werden kann, lohnt es sich über diese Frage erneut und unter veränderter Perspektive nachzudenken.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet der Lehrstuhl für Theologie in Transformationsprozessen gemeinsam mit der Universität Aix-Marseille eine internationale Tagung (englisch/französisch). Neben den Hauptreferenten aus den USA und Kanada besteht die Möglichkeit sich über einen Call for Papers selbst für einen Kurzvortrag zu bewerben. Bewerbungsfrist ist der 15. Mai 2021.

Nähere Informationen und Kontaktmöglichkeiten entnehmen Sie bitte dem Flyer:

english version

version français

Referenten:
Ingolf U. Dalferth, Claremont Graduate University, CA USA C. Stephen Evans, Baylor University, TX USA John E. Hare, Yale Divinity School, CT USA J. L. Schellenberg Mount Saint Vincent University and Dalhousie University, Halifax Canada
Internationaler wissenschaftlicher Kongress: John Henry Newman - Welt Gottes und Wahrheit des Menschen
Veranstaltungsdatum:
8. - 10.10.2021

Ort:
Wien

Veranstalter:
Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien Oratorium des hl. Philipp Neri Wien

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

John Henry Newman (1801-1890) hat wie kaum ein anderer Denker des 19. Jahrhunderts die Theologie nachhaltig inspiriert und geprägt. Aus Anlass seiner Heiligsprechung durch Papst Franziskus am 13. Oktober 2019 veranstaltet die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Wien in Zusammenarbeit mit dem Oratorium des hl. Philipp Neri in Wien einen internationalen Kongress zum Leben und Denken des neuen Heiligen.

Der mit internationalen Referenten besetzte Kongress möchte ein möglichst vielfältiges Bild Newmans zeigen. Neben der Beschäftigung mit der Biographie des englischen Kardinals sollen deshalb Fragestellungen der Spiritualität, der Philosophie sowie des Verständnisses von Bildung, Liturgie und Lehrentwicklung eingebracht und diskutiert werden. Leitgebend ist dabei Newmans Vision der unsichtbaren Welt Gottes, jener Wahrheit, zu der sich der Mensch in seinen je eigenen Bedingungen auf den Weg macht.

Herzlich eingeladen sind alle Studierenden, Lehrenden und Interessierten!

Anmeldeschluss ist der 19. September 2021

Referenten:
Keith BEAUMONT P.O. Peter BECKER Joseph CAROLA, S.J. Eduard HABSBURG-LOTHRINGE Uwe Michael LANG C.O. Thomas MÖLLENBECK Richard SCHENK O.P. Marianne SCHLOSSER Tobias SCHWADERLAPP Roman SIEBENROCK Gregory SOLARI Nicolas STEEVES S.J. Bischof Rudolf VODERHOLZER Paul Bernhard WODRAZKA C.O.
Divers kontrovers! Die interreligiöse Tagung über Feminismus, Gender und Queer
Veranstaltungsdatum:
29. - 31.10.2021

Ort:
Berlin

Veranstalter:
European Society of Women in Theological Research

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Was ist der richtige Weg hin zu wirklicher Gleichstellung und welche Auffassung von Geschlecht sollten wir dabei vertreten? Muss Geschlecht als sozial konstruiert verstanden werden, so dass Geschlechterrollen weniger biologische Ursachen haben, sondern vielmehr als kulturell geprägt gelten? Welche theoretischen Ansätze und welche religiöse Praxis eignen sich, die universale Gleichheit von Frauen und Männern einzufordern? Bleibt eine Sprache der Differenz der Geschlechter unverzichtbar, nicht nur um gesellschaftliche Realitäten angemessen zu beschreiben, sondern vielleicht mehr noch, um ihnen gegenüber eine andere Wirklichkeit in Freiheit visionieren zu können? Müssen nicht auch die Rechte von Transpersonen, bei denen das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht nicht mit ihrem inneren Wissen über die eigene Geschlechtszugehörigkeit übereinstimmt, im Gleichberechtigungskampf berücksichtigt werden? Was bedeutet es, sich heutzutage als Feministin zu bezeichnen?

Als geradezu selbsterklärender Terminus flattert Feminismus durch soziale Netzwerke und Medien, meist ohne näher differenziert und expliziert zu werden. Dabei haben Feminismen sich längst in sehr unterschiedlich ausgerichtete theoretische Ansätze und Strömungen ausdifferenziert. Ziel der Tagung ist es, die diversen gesellschaftspolitischen Ansätze von Feminismus, Gender und Queer miteinander in ein kritisches Gespräch zu bringen und ihre jeweiligen Anliegen, gerade auch vor dem Hintergrund der muslimischen, buddhistischen, christlichen und jüdischen Herkunft unserer Referentinnen kontrovers zu diskutieren. Herzliche Einladung! 

Flyer

Referenten:
Tanja Berg, Prof. Dr. Andrea Bieler, Hannah Döhnert-Wilckens, Ulrike Eichler, Dr. Regina Heyder, Rabeya Müller, Jalda Rebling, Dr. Meike Rieckmann-Berkenbrock, Dr. Carola Roloff, Dr. Nimet Seker, Prof. Dr. Mira Sievers, Dr. Hannah Tzuberi, Prof. Dr. Chiara Zamboni, Prof. Dr. Julia Enxing, Dr. Luise Metzler, Kaja Wieczorek
Pflege und Seelsorge: zwei Perspektiven, ein Anliegen?!
Veranstaltungsdatum:
5. - 6.11.2021

Ort:
Hybridfachtagung - in der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Paderborn und als Livestream

Veranstalter:
Pilotprojekt „Versorgungsbrücken statt Versorgungslücken – Potentiale und Limitierungen einer ambulante und stationäre Sektoren verbindenden Begleitung und Seelsorge“ und Innovation-Lab Paderborn der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen im Transfernetzwerk Soziale Innovation – s_inn.

Veranstaltungslink

Call for papers:
Kurzdarstellung:

Seien Sie dabei!
Allzu lange und allzu oft wurden und werden „Pflege“ und „Seelsorge“ im Gesundheitssystem als zwei verschiedene Welten betrachtet. Doch, wo der Mensch im Mittelpunkt steht, zeigt sich schnell: Die Sorge um die Seele gehört untrennbar zu einer kompetenten Pflege und ebenso ist die Pflege Teil einer umfassenden Seelsorge. Ein gelingendes Miteinander von Pflege und Seelsorge – das hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie vor Augen geführt – erfordert die Bereitschaft zum Perspektivwechsel und den Mut für gemeinsame, innovative Handlungsansätze.
Die für eine angestrebte Kooperation wesentlichen Chancen, Risiken und Nebenwirkungen sollen auf der Fachtagung im multiprofessionellen und interdisziplinären Austausch reflektiert und hinsichtlich der strukturellen Folgen diskutiert werden.

Eingeladen zu dieser Fachtagung sind ...

  • Fach- und Führungskräfte von Trägern, aus Einrichtungen, Verbänden und (Erz-)Diözesen
  • Interessierte aller beteiligten Berufsgruppen und ihre Ausbildungsverantwortlichen
  • Vertreter_innen der Krankenversicherungen und Politik sowie von Patientenorganisationen und Selbsthilfegruppen
  • Kolleg_innen aus Pflegewissenschaften und Praktischer Theologie/Seelsorgewissenschaft

Folgende Praxisräume erwarten Sie:

  • Seelsorge und Pflege in ambulanten Diensten und mit lokalen Bezügen
  • Ganzheitliche Begleitung Schwerstkranker und Sterbender im Hospizdienst und im Krankenhaus
  • „Herzenszeit“ – seelsorgliche Angebote in Kooperation von Pflegekräften und Pastoralteam
  • Macht die Pflege jetzt auch noch Seelsorge? Modelle zur Qualifizierung für die Praxis
  • Ethik: ein notwendiges Anliegen in der Pflege und für die Seelsorge?!
  • Ehrenamtlich in der Pflege Engagierte begleiten im Glauben
  • Glauben leben. Menschen begleiten. Das Modell der Seelsorglichen Begleitung in Einrichtungen der stationären Hilfe

Anmeldung und weitere Infos s. Link.
Anmeldeschluss: 30.09.2021
Kontakt:
versorgungsbruecken@katho-nrw.de oder 05251 1225-121.

Referenten:
Prof. Dr. Rainer Krockauer, Prof. Dr. Katharina Karl, Prof. Dr. Michael Isfort, Msgr. Dr. Michael Bredeck, Dr. Astrid Giebel, Josef Lüttig, Christoph Robrecht, Dr. Georg Schiffner, Prof. Dr. Daniela Händler-Schuster, Prof. Dr. Michael Fischer, Prof. Dr. Hans Hobelsberger