Im Bereich der katholischen Theologie werden eine Vielzahl von Veranstaltungen und Tagungen durchgeführt. Dazu bieten wir Ihnen an dieser Stelle eine Datenbank, die laufend direkt von den Institutionen der Katholischen Theologie ergänzt wird.

Sie haben in dieser Datenbank die Möglichkeit der Volltextsuche.

  


Normativität und Vielstimmigkeit. Religion(en) in öffentlichen ethischen Diskursen
Veranstaltungsdatum:
28.5.2024

Ort:
Mainz

Veranstalter:
Fachbereich 01 Katholische Theologie und Evangelische Theologie der JGU Mainz

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Call for papers:
Kurzdarstellung:

TheMa-Tag der Theologischen Fakultäten an der JGU Mainz

Die Theologischen Fakultäten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) veranstalten seit 2014 einmal jährlich einen gemeinsamen Studientag „TheMa - Theologie in Mainz”, zu dem die universitäre ebenso wie die breitere kirchliche und gesellschaftliche Öffentlichkeit eingeladen ist.

In Vorträgen, Workshops und Gesprächsrunden geht es um Fragen der Standortbestimmung, der Aufgabe, des Profils und des möglichen Beitrags von Theologie, christlichem Glauben und seiner Praxis angesichts der Phänomene und Herausforderungen einer modernen, pluralen Welt und Gesellschaft. Hierbei sollen auch bewusst Themenbereiche aufgegriffen werden, die im Curriculum in dieser Form nicht vorkommen (können), wie z.B. die Themenfelder Gegenwartskultur; Wirtschaft/Umweltethik; Sport; Theater; Pop-Musik; Film; Medien etc.

In diesem Jahr steht der TheMa-Tag unter dem Titel "Normativität und Vielstimmigkeit. Religion(en) in öffentlichen ethischen Diskursen". Nach dem Hauptvortrag "Ambiguitätstoleranz, Religion und Gesellschaft. Ein Beitrag aus der Perspektive der islamischen systematischen Theologie" von Frau Prof. Dr. Muna Tatari (Paderborn), haben Interessierte die Möglichkeit, sich in Workshops, die von Lehrenden der beiden Fakultäten angeboten werden, mit dem Thema näher auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse der Workshops münden dann in einer abschließenden Podiumsdiskussion.

Die Anmeldung erfolgt hier.

Referenten:
Prof. Dr. Muna Tatari (Paderborn), u. a.
Über Naturalismus und Spiritualität - Im Gespräch mit Thomas Metzinger
Veranstaltungsdatum:
28. - 29.6.2024

Ort:
Otto-Mauer-Zentrum, Währingerstraße 2-4, 1090 Wien

Veranstalter:
Forum St. Stephan – Gespräche zwischen Wissenschaft, Kultur und Kirche, Wien in Kooperation mit Dr. Dr. Klaus Viertbauer, KU Eichstätt-Ingolstadt

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Call for papers:
Kurzdarstellung:

Der Naturalismus und die Spiritualität sind zwei zentrale Themen aktueller wissenschaftlicher Debatten von breitem öffentlichem Interesse. Der deutsche Philosoph Thomas Metzinger zählt mit seinen wegweisenden und kontrovers diskutierten Untersuchungen zu dem Leib-Seele Problem, dem Selbst, der Bewusstseinskultur und Spiritualität sowie zur planetarischen Krise zu den bedeutendsten Stimmen in dieser Debatte. Seine Analysen verdeutlichen das drohende Scheitern der menschlichen Spezies ebenso sehr wie die Erforderlichkeit einer Neubesinnung auf menschliche Spiritualität unter Berücksichtigung eines wissenschaftlich fundierten Naturalismus.

Flyer/Programm

Referenten:
Sebastian Gäb (München), Charlotte Gauvry (Bonn), Stefan Lang (Halle/Saal), Thomas Metzinger (Mainz), Tobias Müller (Rostock), Patricia Gaar-Schöllhorn (München), Klaus Viertbauer (Eichstätt)
Die Rezeption des Ersten Konzils von Nizäa. Was kann die heutige Ökumene von der synodalen Unterscheidung in der Frühen Kirche lernen?
Veranstaltungsdatum:
5. - 10.9.2024

Ort:
Missionary Animation Center, Centrum Animacji Misyjnej, ul. Leśna 15/17, 05-510 Konstancin-Jeziorna, nahe Warschau; link: www.cam.pallotyni.pl

Veranstalter:
Societas Oecumenica, die Europäische Gesellschaft für ökumenische Forschung

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Call for papers:
15.03.2024
Kurzdarstellung:

2025 jährt sich das Konzil von Nizäa (325) zum 1700. Mal. Das Jubiläum nimmt die Societas Oecumenica zum Anlass, ihre 22. Akademische Konsultation dem Konzil zu widmen, seiner historischen Bedeutung und seiner aktuellen Relevanz. Eine Leitfrage wird sein, inwiefern das Konzil für die heutige Suche nach der Einheit der Christen eine Orientierung bieten kann. Unterthemen sind dabei:

  • Neuere patristische Forschungen zum Konzil von Nizäa,
  • hermeneutische Überlegungen zur Rezeption des Konzils von Nizäa in unterschiedlichen konfessionellen Traditionen,
  • die Bedeutung des Nizänischen Glaubensbekenntnisses im Leben der Kirchen,
  • Das kanonische Vermächtnis des Konzils,
  • Synodale Unterscheidung und die damit verbundenen Herausforderungen.

Das Thema wird in Vorträgen im Plenum und in kleineren Panels aus der Perspektive verschiedener theologischer Disziplinen und Konfessionen behandelt. Das Exkursionsprogramm bietet die Möglichkeit, Warschau und Polen als Gastland kennenzulernen und internationale, interdisziplinäre und interkonfessionelle Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Der Call for Papers richtet sich ausdrücklich auch an Nachwuchswissenschaftler ab der Promotionsphase und möchte besonders sie zur Teilnahme einladen. Die Konferenzsprache ist Englisch, daneben sind Vorträge auf Deutsch und Französisch möglich.

Referenten:
Artur Aleksiejuk (Warschau), Martina Aras (Paderborn), Nathalie Becquart (Rom), Angela Berlis (Bern), Wojciech Gajewski (Danzig), Peter Gemeinhardt (Göttingen), Harutyun Harutyunyan (Jerewan), Dagmar Heller (Bensheim), Harri Huovinen (Josensuu), Andrej Jeftić (Bossey), Przemysław Kantyka (Lublin), Dimitrios Keramidas (Rom), Jeremy Morris (Cambridge), Johannes Oeldemann (Paderborn), John Paul (Jersualem), Joshua Searle (Elstal), Uwe Swarat (Elstal), Maria Takala-Roszczenko (Josensuu), Olav Fykse
250 Jahre zwischendrin: Pastoraltheologie feiert Jubiläum
Veranstaltungsdatum:
16. - 18.9.2024

Ort:
Berlin

Veranstalter:
Arbeitsgemeinschaft für Pastoraltheologie e.V., Prof. Dr. Christian Bauer, Abteilung für Pastoraltheologie, Robert-Koch-Str. 40, D-48149 Münster

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Call for papers:
Kurzdarstellung:

2024 wird das Fach Pastoraltheologie 250 Jahre alt – ein Grund zum Feiern!

Gegründet 1774 durch eine katholische Kaiserin in Wien, kommt das Fach mit seinem Berliner Jubiläumskongress 2024 in der struppigen, aber faszinierenden Lebenswirklichkeit einer multireligiösen und multisäkularen Großstadt an. 

Jenseits retrospektiver Selbstmusealisierung soll das Jubiläum eine zukunftsgerichtete Standortbestimmung ermöglichen, welche die gesamte Breite des Fachs nicht nur empirisch abbildet, sondern auch auf kreative Weise nach vorne hin öffnet.

Theologisches Leitmotiv des Kongresses ist das Dazwischen – ein diskursproduktiver Ort jenseits klassischer Binäritäten, an welchem die vielen existenziellen, krisenhaften Ambivalenzen des heutigen Lebens nicht nur in der Schwebe bleiben, sondern auch eine komplexitätstaugliche Praxis ermöglichen: Optionen aus der Kraft des Dazwischen.

Pastoraltheologie ist seit 250 Jahren zwischendrin verortet: zwischen Monarchie und Aufklärung, zwischen Neuscholastik und Konzilstheologie, zwischen Spätmoderne und Postkolonialität. Aber auch inhaltlich: Zwischen Gott und Welt, Theorie und Praxis, Pfarrgemeinden und Zeitsignaturen, Dogma und Pastoral, Empirie und Theologie – aber auch ganz aktuell: zwischen geopolitisch aufgezwungener Zeitenwende und klimapolitisch notwendiger Wendezeit.

Wir kommen mit gesellschaftlichen und kirchlichen Expert:innen des Dazwischen (Geschlecht, Ökologie, Kirchenaustritt, Krieg & Frieden, Missbrauch, Migration) ins Gespräch und eröffnen diskursive Zwischenräume für den intergenerationellen, interkonfessionellen und interdisziplinären Austausch.

Höhepunkt des Kongresses ist ein Festakt, für den wir als Hauptrednerin die südafrikanische Pastoraltheologin Nontando Hadebe gewinnen konnten.

Der Kongress endet mit einer Ideenwerkstatt für ein kollaboratives Buchprojekt zum Jubiläum sowie mit pastoraltheologischen Zukunftsvisionen.

Sie haben eine Idee für das Jubiläum oder Interesse an einer Mitarbeit? – Schreiben Sie einfach an: vorstand@pastoraltheologie.org

Sie möchten Mitglied der Arbeitsgemeinschaft werden? – Klicken Sie einfach hier

Referenten:
u.a. Dr. Nontando Hadebe, Südafrika Prof. Christian Bauer, Münster